Gelesen, Gehört, Gesehen

Monat: April 2017

Kunst in der Diktatur: Anbiedern oder aufstehen?

Das Buch ist eine Offenlegung dessen, wie eine Diktatur mit ihren Künstlern umgeht, sie manipuliert, ihre Gehirne wäscht, sie zu Denunzianten macht.

Ich mag schon den deutschen Titel:  Der Lärm der Zeit. Man könnte ihn auch als „Der Lärm derzeit“ lesen, und das stimmt ja auch: Das Buch von Julian Barnes erscheint zur richtigen Zeit. Dabei geht es um Diktaturen und den schmerzhaften Opportunismus von Künstlern.

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Durch die Nebelfetzen blitzt das Leben

Das Leben wird reich, wenn man hinter die Fassade blickt.

Die Sprache ist einfach, dabei nicht billig und Klischees bedienend. Sie macht das zugeschneite EIGENTLICH noch einmal auf eine Weise deutlich, die neue Erkenntnisse bringt oder Erkenntnisse, die verschüttet waren, wieder an die Oberfläche holt. Das Leben ist eine Reise mit allzu viel Gepäck. Vieles braucht es gar nicht, wie Robert Seethaler in Ein ganzes Leben beschreibt, manche Last aber ist da und bleibt. Und du musst Wege finden, damit umzugehen. Ich habe die Geschichte um Andreas Egger mit großem Vergnügen gelesen.

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