Hoffmanns Text ist zeitlos. So wie die Frage, in welcher Welt ich leben will. Armer Anselmus.

Ist Anselmus wirklich glücklich auf seinem Rittergut in Atlantis? Ist er glücklich im Zauberreich, in dem er jetzt mit Serpentina lebt? Im Märchen – so viel steht fest – wäre er glücklich, beide wären glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Kunstmärchen aber lässt als Märchen aus der neuen Zeit mindestens zwei und eher mehr mögliche Szenarien zu. In Der goldne Topf von E.T.A. Hoffmann zerreißt das hexenhafte Apfelweib die reale Welt des etwas tollpatschig und schon originär träumenden, dabei aber keinesfalls unsympathisch wirkenden Anselmus. Er ist ein stolpernd Suchender, ob er es weiß oder nicht.

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