Gelesen, Gehört, Gesehen

Schlagwort: Utopie

Warum der Mensch an sich selbst scheitert

Auch im Mikrounivesum wird geliebt – und es brechen Kriege aus.

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr schlimmer, kommt irgendeine neue Reality-Sow. Die Terranauten von T.C. Boyle greift dieses mittlerweile leidige Thema auf. Du kannst Menschen isolieren und das als Show verkaufen: Big Brother hat das auf erbärmliche Weise versucht und versucht das wohl noch immer, beim Dschungelcamp stellen sich durchaus gebildete Menschen die Frage, wer denn wohl als nächstes drin ist. Jetzt stelle man sich vor, die Show bekommt einen scheinbar wissenschaftlichen Hintergrund, nicht psychologisierend, was man machen könnte, dafür aber als Art naturwissenschaftliches Exempel.

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Ein Leben ohne Bienen ist nicht möglich

Das Buch habe ich natürlich als Plädoyer für den Erhalt der Natur gelesen, darüber hinaus als faszinierende Beschreibung menschlicher Schicksale, die genau damit verknüpft sind.

Es gibt dieses eine Zitat, das mich die ganze Lektüre von Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde hindurch begleitet hat. Dabei ist gar nicht klar, ob es von Albert Einstein stammt – was in der Konsequenz des Gesagten auch kaum eine Rolle spielt, höchstens die Auffassung verstärken kann, dass der Urheber, der ja das ganze Universum erklärt, einfach recht haben muss: „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

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